"Frei ist der Mensch nur, wenn er in jedem Augenblick seines Lebens sich selbst zu folgen in der Lage ist."
(Dr. Rudolf Steiner)

Die Ausgangslage

Ärztinnen und Ärzte und andere Führungskräfte in Krankenhaus, Praxis, Behörden und Industrie sind heute mit einer Vielzahl von Erwartungen von Klinikträgern, Kostenträgern, Mitarbeitern und ärztlichen Kollegen konfrontiert, die zu einem großen Teil mit dem ursprünglichen Berufsideal nichts oder nur sehr wenig zu tun haben und auf die sie nicht oder nur unzureichend vorbereitet sind.  Vielfach werden sie mit Anforderungen wie Menschenführung, angeblichen oder wirklichen Kostenzwängen, Qualitätsmanagement und vielem anderem schlicht alleine gelassen.  Angebote zur Problembewältigung werden meist von berufsfremden „Coaches“ vorgehalten.  Außerdem gibt es Bausteinangebote für  verschiedene Fertigkeiten, die einzeln mühsam erworben werden können, keinen inneren Zusammenhang haben, in der Gesamtheit daher eher einem Flickenteppich gleichen und häufig lediglich Techniken vermitteln und nicht einen ganzheitlichen und individuell erarbeiteten Blick.

Ein Zweites:

In den letzten Jahren habe ich in meiner Praxis zunehmend Patienten gesehen und behandelt, die mit Diagnosen wie Depressionen, Burn-out, und dann auch mit Problemen am Arbeitsplatz und in der Beziehung zu mir kamen.  Bei weiterer Exploration stellte sich dann heraus, dass diese, häufig sehr verantwortlich und erfolgreich tätigen Menschen, im Grunde nicht an einer manifesten psychischen Krankheit sondern an einer durch äußere Umstände ausgelösten Lebenskrise litten, die weniger mit herkömmlicher Psychotherapie oder gar mit Psychopharmaka, sondern vielmehr mit einem selbstbestimmten Orientierungs- und Ordnungsprozess vor allem im beruflichen Bereich („Coaching“) unterstützt werden konnten.